«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   



 SOS GERASJUTA STIFTUNG       




Ausgabenbericht, Februar und März 2019

Vom 01.02.2019 bis 31.03.2019 wurde von der SOS GERASJUTA Stiftung (Schweiz) und dem ukrainischen Partnerhilfswerk „Stiftung v. Sergej Gerasjuta“ karitative Hilfe in Form von finanzieller Unterstützung im Gesamtbetrag von 19‘000 CHF geleistet. Im Rahmen der statutgemässen Tätigkeit wurde die Arbeit in fünf Bereiche gegliedert:

1. Spendenlieferung an mittellose Kranke durch Medikamentenbesorgung, Bezahlung medizinischer Untersuchungen usw.
2. Spendenlieferung an Organisationen, Teilnahme an gemeinsamen Projekten.
3. Unterstützung bedürftiger Menschen in Nikolajew und der Nikolajewer Region.
4. Organisation des Briefeschreibens an Spenderinnen und Spender in die Schweiz und in EU-Länder.
5. Internationale Tätigkeit mit dem Ziel der Hilfeleistung an bedürftige Menschen in anderen Staaten und der Entwicklung kultureller Beziehungen zwischen der Ukraine und der Schweiz.

1. Spendenlieferung an mittellose Kranke

Im Februar und März 2019 wurden vierzig mittellose Kranke durch Medikamente und medizinische Waren unterstützt unterstützt. Bei der Auswahl der Personen, die begünstigt wurden, waren folgende Faktoren entscheidend:

- finanzielle Lage der Familie;
- der Gesundheitszustand des Kranken (Erkrankungsgrad bei der Anmeldung, z.B. Gefahr einer lebensbedrohlichen Verschlimmerung einer chronischen Krankheit, spontaner Krankheitsausbruch mit der Gefahr, chronisch zu werden, onkologische Erkrankung, Notwendigkeit eines dringenden medizinischen Eingriffs);
- die Behandlungssumme.

Durch die Zusammenarbeit mit dem Chersoner klinischen Krankenhaus, Chersoner regionalen Kinderkrankenhaus, Nikolajewer regionalen Kinderkrankenhaus, Unfallkrankenhaus №1 und Stadtkrankenhaus №3 wurden sieben Kranke mit folgenden Diagnosen unterstützt:

  • 1) Verbrennung (Verbrennungskrankheit, Hitzeverbrennung von 50% Hautoberfläche III Grades, Verbrennungsinfektion, Multiorganinsuffizienz-Syndrome, Amputationsstumpf des linken Oberschenkels der mittleren Drittel, Amputationsstumpf des rechten Unterschenkels der oberen Drittel; Verbrennungskrankheit, Verbrennung von 65% Oberfläche III Grades) (2);
  • 2) Traumen: (Geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma, epidurales Hämatom rechts, schwere Prellungen des Grosshirns rechts, Glottisödem; Prellung der Hals- und Brustwirbelsäule. Untere Paraplegie, oberer Paraparese; Schädelbasisfraktur, subdurales Hämatom des Gehirns, Schädeltrepanation) (3);2) Traumen: (Geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma, epidurales Hämatom rechts, schwere Prellungen des Grosshirns rechts, Glottisödem; Prellung der Hals- und Brustwirbelsäule. Untere Paraplegie, oberer Paraparese; Schädelbasisfraktur, subdurales Hämatom des Gehirns, Schädeltrepanation) (3);
  • 3) Onkologie: (Nephroblastom) (1);
  • 4) Anderes: (gangränöse perforative Appendizitis, Peritonitis, Netzentzündung, Bauchhöhlentzündung (1);
  • 5) Traumen: (Schädelbasisfraktur, subdurales Hämatom des Gehirns, Schädeltrepanation (1)

    

2. Spenden an Organisationen, Teilnahme an gemeinsamen Projekten.

Im März 2019 wurde vom Hilfswerk karitative Hilfe in Form von Medikamenten und medizinischen Waren, Kleidung, Schuhe und Lebensmittel im Gesamtbetrag von 17060,11 UAH geleistet.
Die Hilfe wurde folgenden Organisationen geleistet:

  • Städtisches Kinderheim;
  • Regionales Obdachlosenheim;
  • Stadtkrankenhaus №5;

 

3. Unterstützung bedürftiger Menschen in Nikolajew und der Nikolajewer Region.

Im Februar und März 2019 wurde finanzielle Hilfe an rund 200 mittellose Menschen Nikolajews sowie südukrainischen Gebietes geleistet.

   
     

4. Organisation von Briefeschreiben an Spenderinnen und Spender in die Schweiz und in EU-Länder.

An den internationalen Briefeschreiben-Aktionen an Bürger in die Schweiz und in EU-Länder nahmen mehr als 150 Einwohner der Stadt Nikolajew teil. Diese stammen aus sozial schwachen Bevölkerungsschichten: Arbeitslose, Mittellose, Rentner, Behinderte, Studenten. Im Februar und März 2019 wurden rund 15‘000 Briefanfragen versandt.

   

 

5. Internationale Tätigkeit

Das Hilfswerk „Stiftung v. Sergej Gerasjuta“ arbeitet eng mit dem Schweizer Partner „SOS GERASJUTA STIFTUNG“ mit Sitz in Zürich zusammen und steht auch in Verbindung mit Gönnerinnen und Gönnern aus Mitteleuropa und Amerika.

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