«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   





Walerija Kusik,

geb.1994

 

   Walerija wohnt zu zweit mit ihrer Mutter Walentina (Jahrgang 1962). Der Vater des Mädchens verliess die Familie vor seiner Geburt. Die beiden Frauen leben vom winzigen Gehalt von Walentina, die als Buchhalterin arbeitet, und dem Stipendium von Walerija. Das reicht kaum für die laufenden Kosten.
   Walerija ist Studentin des achten Semesters der Universität im Fach Geschichten- und Rechtslehrerin. Das Stipendium reichte nicht für die Nebenkosten, die mit ihrem Studium verbunden sind. Deshalb bat das Mädchen die Förderer aus der Schweiz um mögliche Anteilnahme.
   Das von den schweizerischen Bürgern gespendete Geld gab das Mädchen für sein Studium aus. Die Studentin äussert dafür ihre tiefste Dankbarkeit.
   Jetzt stehen Walerija die Staatsexamen bevor und dann muss sie sich wieder an der Uni immatrikulieren lassen, um die vollständige Hochschulbildung zu erlangen. Walerija wird kein Stipendium mehr bekommen, denn die ökonomische Situation in der Ukraine ist instabil. Deswegen wendet sich das Mädchen erneut an die Spenderinnen und Spender. Walerija hofft auf irgendeine Unterstützung, die ihr helfen kann, eine gute Ausbildung zu erhalten.

 




Wenn erwachsenes Leben schwierig zu meistern scheint

 

Die Jugend lebt heute in einer Welt, die sich in einem vorher nie gekannten Tempo ändert. Heute ist sie unabhängiger und selbstbewusster geworden. Im Vergleich zu den früheren Generationen sind die Jugendlichen besser auf die Zukunft vorbereitet. Sie geniessen heute den Vorteil einer besseren Bildung, die ihnen im Weiteren mehr Möglichkeiten gibt. Deshalb ist der Beruf bei den meisten von ihnen Priorität Nummer eins für die Zukunft. Aber auch die modernen jungen Leute haben ausreichend ihre Probleme. Sogar in der westlichen Welt mit mehr oder weniger hohem Sozialstand fühlen sie sich nicht immer gemütlich in der Erwachsenenwelt, ganz zu schweigen in den Ländern mit tief greifender Wirtschaftskrise und sozialen Unruhen, zu denen auch die Ukraine zählt. Am stärksten beschäftigen die Jungend die Fragen der Arbeitswelt. Zwei junge Leute – Walerija Kusik und Wladimir Tscharko - von denen Sie, liebe Gönnerinnen und Gönner, aus diesem Artikel mehr erfahren, haben nicht nur mit diesen Schwierigkeiten zu konfrontieren, sondern mehrere andere Probleme zu lösen. Die beiden wären sehr glücklich, von tugendhaften Wohltätern unterstützt zu werden. Wir, das Team der SOS GERASJUTA Stiftung, laden Sie respektvoll ein, auf unsere weiter folgende Informationen einzugehen und am Leben unserer Schützlinge möglichst teil zu nehmen!

Walerija

Walerija (geb. 1994) ist Studentin einer staatlichen Universität in Nikolajew. Da studiert sie Geschichte und Rechtswissenschaft. Man bezeichnet sie als eine tüchtige, fleissige und hilfsbereite junge Frau. Von klein auf lernte sie, sich nur auf eigene Kräfte zu verlassen, und wusste immer ganz genau, nur ihre Zielstrebigkeit helfe ihr, sich über ihrer Armut und Aussichtslosigkeit zu erheben. Ihren Vater kennt sie nicht. Er hat seine damals noch schwangere Frau verlassen und seitdem zeigte er kein einziges Interesse an seinem Kind, an seinen Leistungen, an seinen Problemen. Walerijas allein stehende Mutter Walentina (1962) tat immer ihr Bestes, um für die Tochter eine würdige Kindheit zu meistern. Mit ihrer Arbeit in einem Fotolabor mit lächerlich kleinem Verdienst konnte sie leider nicht so weit vorwärts kommen. Aus diesem Grund weiss Walerija nicht vom Hörensagen, was die Not bedeutet. In unserem vertraulichen Gespräch verriet sie, es habe ihr immer Weh getan, als ihre Freundinnen von ihren Vätern auf dem Schulhof mit offenen Armen aufgenommen und gleich danach abgeholt wurden. Sie musste dagegen ihren schweren Ranzen tragend und öfters die Tränen verschluckend, nach Hause alleine gehen. In dieser Zeit verdiente die Mutter das Geld für das Dringlichste. Walerija schaffte es, trotz aller Stolpersteine, die ihr das Leben so „sorgfältig“ auf den Weg legte, in sich selbst nicht zu verschliessen und entschied es, um jeden Preis stark und selbstbewusst zu werden. Vielleicht deswegen, dass Walerija viel Ungerechtigkeit und Vernachlässigung erlebte, möchte sie ihr berufliches Leben mit Justiz verbinden. In unserem gespaltenen wirtschaftlich geschwächten Land mit hohen und immer steigenden Preisen fällt es der Bevölkerung nur sehr mühsam, über die Runden zu kommen. Eine teure so sehr ersehnte Ausbildung der Tochter kann Frau Walentina Kusik bei ihrem besten Willen nicht mehr finanzieren. Es bleibt Walerija, nur auf bessere Zeiten zu hoffen.

   

Wladimir

Im Vergleich zu Walerija wurde Wladimir in einer vollen Familie grossgezogen. Das heisst aber nicht, dass das Schicksal ihm keine Hindernisse bereitstellte. Das Wort „Krankheit“ hörte der 18-jährige Junge (geb. 1996) vielmal mehr, als die meisten seiner Freunde. Wladimirs gleichnamiger Vater (Jahrgang 1973) leidet an der Varikose und hat ernsthafte Probleme mit der Schilddrüse. Ein wesendlicher Teil ohnehin bescheidenen Familienbudgets wird in seine Untersuchungen und Medikamente investiert. In diesem Jahr muss Wladimir eine der wichtigsten Wahlen seines Lebens treffen – das Studium anzufangen, um zu einem diplomierten Fachmann mit dementsprechenden Arbeitsaussichten und Verdienstmöglichkeiten zu werden. Der Junge möchte seine Unterlagen an örtliche Akademie für Wassertransport einreichen. Die Eltern unterstützen Wladimirs Ideen, geben ihm jederzeit Tipps und sind auf ihren willenstarken vernünftigen Sohn sehr stolz. Wladimir träumt davon, einmal in der Lage zu sein, auf seine starken Schultern die Probleme der Familie zu übernehmen, und eine Möglichkeit zu gewinnen, Vaters Behandlung zu finanzieren sowie der Grossmutter, die an Varikose, Hypertonie und Rheumatismus leidet, zur Hand zu gehen Das sind nur noch würdige Ziele Wladimirs, die er nur in dem Fall erreicht, wenn er zu einem kompetenten Fachmann wird. In der Wirklichkeit sind seine Angehörigen in der Sache der Studiengebührenzahlung machtlos. Wladimir versteht ihre Situation, doch dabei ist es ihm sehr peinlich, wegen der Armut auf seinen Traum verzichten zu sollen. Jede Hilfe von aussen würde von diesen Schulabsolventen mit grosser Dankbarkeit und Respekt angenommen.

   

Die Zukunft gehört der jungen Generation und irgendwann übernimmt sie Verantwortung für unsere Versorgung und Sicherheit. Je mehr die Gesellschaft der nutzbringenden mit richtigen Zielen und Prioritäten Bürger gewinnt, desto mehr Profit bekommt sie im Weiteren. Lassen wir, lieben Spenderinnen und Spender, Walerija und Wladimir zu den Persönlichkeiten solcher Art werden!