«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   







Aleksandr Waka

geb. 1994

Der Junge wandte sich via SOS GERASJUTA Stiftung an die Schweizer Bürger mit dem Bittgesuch, seiner Familie finanzielle Hilfe zu erweisen. Bei seiner fünfköpfigen Familie, die in einer Zweizimmerwohnung wohnt, ist die Versorgung aller Mitglieder seit langer Zeit schwierig. Aleksandrs Schwestern – Tatjana und Irina – sind beide Schülerinnen. Herr Aleksandr Waka, der Familienvater, ist als Montagearbeiter bei einem Unternehmen tätig. Swetlana, die Mutter des Jungen, ist Ingenieurin von Beruf. Das Gesamteinkommen der Erwachsenen reicht kaum dafür, um die Nebenkosten sowie die Lebensmittel zu bezahlen. Für Aleksandrs Studium bleiben fast keine Mittel übrig. Der Student ist auch seiner kranken Grossmutter Maria behilflich, und dank der Hilfe von Schweizer Spenderinnen und Spendern kaufte Aleksandr die notwendigen Arzneien für seine Oma. Die Familie Waka ist für das Entgegenkommen der Gönnerinnen und Gönner aus dem Ausland erkenntlich.

   






Aleksandr Waka

 

Die Jugend soll unsere Hoffnung sein

Liebe Leserinnen und Leser, wie Sie schon wissen, unterstützt unser Team das Jugendprojekt, wo wir den bedürftigen Teenager beistehen. Wir hoffen, dass dank unserer Kooperation viele von ihnen würdige Menschen sein werden und ihre Träume, was erwünschten Beruf anbetrifft, verwirklichen. Danke, dass Sie mitwirken!

Die Jugend ist nämlich eine schöne Zeit einerseits, und andererseits ist es die Periode, wenn man mit voller Verantwortung, eigenen Weg zu finden hat. Am wichtigsten ist es, richtige Entscheidungen zu treffen, sich nicht zu irren und den Leuten zu begegnen, die bei einem Jugendlichen als wahre Stütze auftreten. Ein Begabter soll unbedingt einen solchen Menschen haben. Mindestens können wir es dem wünschen! Darunter werden die Lebensgeschichten von zwei talentvollen Jugendlichen dargestellt.

Der 19- jährige Aleksandr Waka stammt aus einer durchschnittlichen ukrainischen Familie. Seine Mutter arbeitet als Ingenieurin bei einer Telefongesellschaft. Der Vater ist Montagearbeiter. Minderjährige Schwesterchen namens Tatjana (geb. 2002) und Irina (Jahrgang 2004) gehen in die Schule.

Aleksandr musste zu früh erwachsen werden. Wenn man ihn bittet, etwas von seinen Kinderjahren zu erzählen, wird der Junge gedankenvoll und ernst. Seit der Kindheit an hat er gespürt, wie es ist, der ältere Bruder zu sein. Und von solchen Sachen wie Verantwortung, Fürsorge, Vertrauen weiss er nicht vom Hörensagen. Jene süssen Mädchen, seine Schwestern, die er auf dem Foto so lieb umarmt, hat er praktisch selber grossgezogen. Während die Eltern schuften mussten, blieb der kleine Aleksandr mit den Babys zu Hause, kochte Essen für sie, ernährte, badete, wickelte in Windeln.

In ihrem bescheidenen Zuhause, der Zweizimmerwohnung, ist eng aber gemütlich. Da herrschte immer warme Atmosphäre. Die Mutter und der Vater sind für ihn echtes Vorbild des Fleisses, der Treue und gegenseitigen Respekts. Aleksandr meint, er wolle einmal die Familie wie bei seinen Eltern gründen. Er wollte nie ihnen auf der Tasche liegen und versuchte immer zu jobben. Gewöhnlich auf der Baustelle. Der Junge gesteht, er könne beliebige Bauarbeit machen. Von solchen sagt man: „Goldene Hände, warmes Herz.“

Aleksandr ist Student des vierten Studienjahrs. Der Junge erlernt den Beruf des Schweissers. Noch drei Semester sind geblieben, dann bekommt er ein Abschlusszeugnis. Er will aber weiter studieren. Da die Schweisser niedrigen Lohn erhalten, möchte Aleksandr die zweite Ausbildung machen, und zwar in Wirtschaftsbereich. Heutzutage hat er aber kein Geld dafür.

Bergsteigen und Volleyball sind seine grössten Hobbys. Mit seinem Universitätsteam nahm er erfolgreich an vielen Wettbewerben teil. Nur kostspielige Ausrüstung macht viel zu schaffen, und die Gesundheit seiner armen Oma, die an den Rollstuhl gefesselt ist, bekümmert ihn sehr.

Das Geheimnis des Glücks liegt nicht im Besitz, sondern im Geben. Er möchte seine Nächsten glücklich machen, da werde er selber glücklich, meint er.

Wie berühmte Schriftstellerin und Literaturnobelpreisträgerin Pearl S. Buck einmal sagte: “Die Jugend soll ihre eigenen Wege gehen, aber ein paar Wegweiser können nicht schaden." Mögen unsere Güte, Anteilnahme und Hilfsbereitschaft als solche Wegweiser für sie dienen!