«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Rodion Wassilinjuk

geb. 1990

 

Rodion kommt aus dem südukrainischen Dorf Balownoje. Mit seinen Eltern und seiner Schwester Kristina (geb. 1994) wohnt er in einem kleinen Haus. Als Beraterin bei einer Kosmetikfirma verdient seine Mutter Jelena nicht viel. Sein Vater Grigorij ist wegen der Wirtschaftskrise gezwungen, als Bauarbeiter in einer Grossstadt Geld zu verdienen. Mit dem kargen Einkommen können die Eltern die Familie nur dürftig versorgen.
Rodion lernt in der Sportfachschule in Nikolajew. Er steht im zweiten Schuljahr und sein Hauptfach ist Segelsport. Sein staatliches Stipendium reicht kaum, um die Fahrkosten zum Studienort zu decken. Rodion nimmt manchmal an verschiedenen Segelregatten teil und hat schon einige gute Platzierungen erreicht. Einmal ist er Meister bei einem Juniorenwettkampf geworden. Ein kleines Boot vom städtischen Segelverein darf er gratis benutzen. Aber die spezielle Ausrüstung, wie zum Beispiel das Segel oder den Mast, muss Rodion selbst besorgen. In diesem Jahr beendet der junge Mann seine Lehre und möchte sich bei der staatlichen Universität bewerben, um Sport zu studieren. Rodion will sich zum Leistungssportler weiterentwickeln und in Zukunft einmal Trainer werden. Aber dafür hat er leider keine Mittel. Deswegen entschloss sich der junge Mann, am Jugendprojekt der SOS GERASJUTA Stiftung teilzunehmen. Dank der Finanzhilfe konnte sich Rodion die nötige Ausrüstung kaufen und seinen Aufenthalt auf der Krim, wo ein Segelwettkampf stattfand und er den vierten Platz erreichte, bezahlen.