«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






 

Armut in der Ukraine. Hilfe für sozial Schwache

   Die SOS GERASJUTA Stiftung bietet im Rahmen ihrer karitativen Projekte nicht nur Unterstützung an einzelne Personen, sondern kooperiert auch mit zahlreichen Organisationen, welche aufgrund der mangelhaften Staatsfinanzierung auf die Hilfe von Hilfswerken und Sozialorganisationen angewiesen sind. Im Jahr 2015 erwies sich unsere Mitarbeit mit dem Integrationszentrum für Obdachlose in der Stadt Nikolajew als besonders fruchtbar.

Obdachlosenheim in Nikolajew erhält von uns die Medikamente

  In den Augen der Heimverwaltung gilt unsere Stiftung bereits seit Jahren als ein sehr zuverlässiger Partner, von dem man regelmässig finanzielle Mittel von mehreren Hundert Schweizer Franken gespendet bekommt. „Unsere Anstalt wird aus dem örtlichen Haushalt finanziert. Die Krise, der Krieg und weitere Faktoren führten dazu, dass unsere Tätigkeiten alleine von der staatlichen Hilfe kaum auszuführen waren. Hätten wir keinen zusätzlichen Beistand, wäre die Versorgung von mehr als 50 sozial benachteiligten Menschen nicht mehr möglich und sie müssten wieder auf der Strasse leben. Nochmals vielen Dank für Ihr Engagement! Viele unserer Schützlinge sowie ich und meine Kollegen wissen Ihre würdigen Bemühungen sehr hoch zu schätzen“, sagt die Heimleiterin Frau Wostrikowa.

Medikamentenbesorgung für Obdachlose

  Die Namen von Aleksandr Timoschenko, Sergej Uschakow, Sergej Daniltschuk und Aleksej Karasew sind zahlreichen Schweizer Bürgern, die an unseren Spendenaktionen beteiligt sind und unsere Tätigkeit überhaupt erst möglich machen, gut bekannt. Unser Team entdeckte diese vernachlässigten Männer entweder in den Spitälern oder Obdachlosenheimen und bot ihnen die notwendige Hilfe – was jedoch nicht eine einmalige Aktion blieb: Jeder von ihnen erhielt innerhalb eines Jahres mindestens drei Mal karitative Förderungen für grundsätzliche Bedürfnisse in Form von Medikamenten, Lebensmitteln und anderen Sachgütern. Und auch dem Integrationszentrum brachten wir bei jedem unserer Besuche benötigte Utensilien mit, wie zum Beispiel UV-Luftdesinfizierungslampen, Tragbahren, Büroartikel, Verbandstoffe, Desinfizierungsmittel und andere Dinge, welche aufgrund der behördlichen Unterfinanzierung nicht erschwinglich waren.

Sergej Daniltschuk wurde unter anderem mit den Lebensmitteln versorgt


Sergej Uschakow wurde von uns mit den Sachen und der Nahrung versorgt

  Im Bilderbericht ist unsere Zusammen-arbeit mit dem Integrationszentrum für Obdachlose ersichtlich, in dessen Wänden einst obdachlose und verzweifelte Menschen eine zeitweilige Behausung fanden, ihre verlorenen Papiere wiederherstellen liessen und letzten Endes in verschiedene Internate, welche bessere medizinische Versorgungen und Lebensbedingungen bieten, überwiesen wurden.

Esswaren für Aleksej Karasew (auf dem Stuhl) und UV-Luftkeimungslampen, Tragbahre für das Heim (auf dem Tisch)

Obdachlosenheim bekommt die Bahre gespendet

  Die Spendenlieferungen in das Integrationszentrum sind jedes Mal ein aufregendes Erlebnis: Das Strahlen, mit welchem diese erwachsenen Männer die Spenden entgegennehmen, erinnert an dem eines Kindes, welches Geschenke auspackt. Das Team der SOS GERASJUTA Stiftung bedankt sich herzlich bei allen Gönnerinnen und Gönnern für ihr Engagement an den Spendenaktionen für Obdachlose in der Ukraine!

Aleksandr Timoschenko freut sich über gespendete Sachen und das Essen

Einem Kind zu helfen, heisst in die Zukunft zu investieren

  Diese Worte gewinnen vor allem dann an Sinn und Bedeutung, wenn es um Waisenkinder geht. Unser Hilfswerk kann das Problem der unausreichenden staatlichen Finanzierung der Kinderheime nicht ignorieren. Wir sind ein starker Partner des Nikolajewer Waisenhauses und der Internatschulen aus Otschakow und Lyssaja Gora – den kleineren Städten unserer Region. Die Kinder leben aus verschiedenen Gründen in diesen Institutionen: Die einen sind verwaist, die anderen hatten alkohol- oder drogenabhängige Eltern, denen das Elternrecht entzogen wurde, und wieder andere Schützlinge wurden von ihren Eltern selbst ins Kinderheim gebracht. Im letzteren Fall haben die Eltern entweder keine Möglichkeit oder schlicht nicht den Wunsch, ihren eigenen Nachwuchs grosszuziehen.

Gespendete Möbelstücke für die Internatschule aus Lyssaja Gora

Computertechnik für die Schützlinge von Otschakower Internatschule

  Im Jahr 2015 vertiefte unser Hilfswerk die Zusammenarbeit mit den Internatschulen. Sie erhielten von uns Computerzubehör, Sportwaren und Möbelstücke, die für die Schulen unerschwinglich waren. „Wir bringen unseren Schützlingen hohe Moralprinzipien bei. Eine der besten Methoden ist es, ihnen konkrete Beispiele der menschlichen Güte, des Mitleids und der Nächstenliebe zu veranschaulichen. Die Tätigkeiten der SOS GERASJUTA Stiftung und die Menschen aus Westeuropa, die für die Waisenkinder spenden, sind hierfür das beste Beispiel“, so Frau Reschetilo, die Leiterin der Otschakower Internatschule.

Bürotechnik für Otschakower Internatschule

Nikolajewer Kinderheim bedankt sich für die Arzneien

  Neulich traf Post vom Nikolajewer Waisenhaus in unserem Büro ein, welche eine Dankesurkunde der Leiterin, der dipl. Ärztin Frau Olga Litwinowa, enthielt: „Sehr geehrter Herr Sergej Gerasjuta. Die Verwaltung des Nikolajewer Kinderheims äussert hiermit ihren herzlichen Dank für die jahrelange Unterstützung der Waisenkinder unseres Heimes. Sie sind ein sehr zuverlässiger Partner! Erbarmen, Mitleid, Verständnis und Humanität sind für Sie nicht nur Worte, sie haben einen festen Platz in Ihrem Leben und zeigen sich in all den guten Taten.“

Marina Nosik, Erzieherin des Nikolajewer Waisenhauses mit den Kindern bezeugen die Dankbarkeit für die Spende

Dankesurkunde an die SOS GERASJUTA Stiftung vom Nikolajewer Kinderheim

  Die Worte der Dankbarkeit von unseren Spendenempfängern sind der höchste Lohn für unsere Arbeit, denn das zeigt uns, dass unsere Bemühungen nicht umsonst sind. Mittels finanzieller Unterstützung der Gönnerinnen und Gönner aus der Schweiz sind wir in der Lage, die Armut, Verzweiflung und Ausweglosigkeit von benachteiligten Menschen in unserer Gesellschaft nach Möglichkeit zu verringern und ihnen ein Stück Hoffnung zu schenken!