«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Anastasia Daschunina

geb. 2004

 

    Es war im Mai 2015, als sich Anastasia das erste Mal über Schwindel und Kopfschmerzen beschwerte. Das Mädchen wurde zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, wo die Diagnose „Geschwulst im Kleinhirn“ gestellt wurde. Anastasias Familie war geschockt. Das Mädchen unterzog sich mehreren Chemo- und Bestrahlungstherapien. Anastasia war auf teure Medikamente, ärztliche Untersuchungen und Blutspenden angewiesen. Ihre Eltern Anna und Andrej (beide Jahrgang 1981) haben alles, was sie nur konnten, verkauft, um Geld für die Behandlungen ihrer Tochter aufzubringen. Dazu musste sich die Mutter vom Krankenhaus im Provinzstädtchen, in dem sie als Krankenschwester tätig war, zeitweise beurlauben lassen. Der Vater bekam als Schlosser nur ein kleines Einkommen. Um die weitere Therapie Anastasias finanzieren und ihr Leben retten zu können, wandte sich die Familie via die SOS GERASJUTA Stiftung an die Spender aus der Schweiz mit dem Bittgesuch um materielle Unterstützung.       Das von den Gönnern überwiesene Geld wurde für die Chemos und andere medizinische Massnahmen ausgegeben. Das Resultat hat sich gelohnt – die Geschwulst im Kleinhirn Anastasias löste sich auf. Das Mädchen durfte heim und ist im Moment in der Rehabilitation (Vitaminkur und ausgewogene Nahrung). Das Mädchen durfte für drei Wochen ins Sanatorium für krebskranke Kinder gehen, was seine Gesundheit wesentlich verbesserte. Dadurch, dass bei der Operation der dreiästige Hirnnerv beschädigt wurde, ist das Gesicht des Mädchens verkrümmt. Anastasia fängt bald spezielle ärztliche Prozeduren an, um das Aussehen korrigieren und demzufolge zurückgewinnen zu können. Die Ärzte meinen, sie hat alle Chancen dafür. Sie und ihre Eltern bedanken sich für die geleisteten lebensrettenden Spenden.