«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Alla Gnidina

geb. 1979

Sohn Alexander

geb. 2016

 

 

   Alexander ist das kleinste Mitglied in der kinderreichen Familie. Wegen eines leidigen Zufalls (seine Mutter Alla wollte den Topf etwas zur Seite schieben, aber der Topfinhalt ergoss sich unglücklicherweise auf Alexander) wurden mehr als 20% des Oberkörpers des Jungen verbrüht. Am selben Tag noch war das Kind in der Regionalkinderklinik. Es benötigt Salben, Hautprozeduren, Schmerzmittel und vieles mehr. Dafür müssen die Eltern viel Geld parat haben. Die siebenköpfige Familie lebt nur von dem bescheidenen Verdienst des Vaters. Die Eltern sind komplett machtlos, ihr leidendes Kind auf die Beine zu bringen.
   Alla wendet sich an Schweizer Wohltäter und bittet sie um Hilfe für Alexanders Rettung.

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Hoffnung auf Leben ohne Leid!

   Liebe Spenderinnen und Spender, wir bedanken uns bei Ihnen herzlich für Ihren Beitrag und Ihre Unterstützung, die Sie alle diese Jahre lang den Bedürftigen aus der Ukraine geleistet haben! Ohne Sie wäre unser gemeinsames Unterfangen vergebens. Hier vor Ort arbeitet unser Team mit den Patienten in äusserster Not. In enger Kooperation mit dem Spital, und zwar dem führenden Arzt Herrn Sergej Smirnyj, haben wir mehrere Menschenleben gerettet. Die Besinnung auf diese Tatsache beflügelt mächtig. Barmherzigkeit den Mitmenschen gegenüber füllt unser Leben auf Erden mit besonderem Sinn. Sie pflichten unserer Meinung sicher bei, oder? Auf Ihre rettende Hand ist der zweijährige Alexander heute angewiesen. Dem armen Kleinen passierte neulich ein furchtbares Ereignis, und wir möchten Sie auf seine Geschichte aufmerksam machen. Sein Körper ist stark und die Chancen auf Genesung stehen gut, aber dafür braucht er unsere Hilfe. Besten Dank im Voraus!

Руслана и Эльдар на прогулке, 2016

Alla Gnidina umarmt ihre Söhne bei einem Ausflug an den See, Frühling 2018

 

 

Эльдар и Руслана на природе, осень 2017

Aljona und Sneshana halten den kleinen Alexander im Arm, bei Gnidins zu Hause, 2017

 

Das Unglück in einem Wink

   Es herrscht munteres Treiben im Flur, man hört ab und zu einen Kinderschrei. Von Angst erfüllt sitzen die Mutter Alla Gnidina, geb. 1979, und ihr Ehemann Alexander, geb. 1982, vor dem Operationssaal der Abteilung für Verbrennungen im regionalen Spital. Sie sehen in die Gesichter der Ärzte, die hektisch ums Überleben ihres Kindes kämpfen, und stellen nur zwei Fragen: wie es dazu gekommen ist und wie sie ihren jüngeren Sohn nun retten können. „Es ist ständig von Unfällen und Katastrophen zu hören, welche sich auf Schritt und Tritt ereignen, die man aber im eigenen Leben nicht erwartet. Was meine Familie ereilte, habe ich mir nicht im schlimmsten Alptraum vorstellen können“, so Alla. Ihr grösster Wunsch ist es, die Zeit irgendwie zurückzudrehen und ihren Sohn wieder gesund und mit einem Lachen auf dem Gesicht zu sehen...
   Es war ein routinemässiger Morgen, ein normaler Tag inmitten der Familie. Alla kochte die Suppe auf dem Herd in ihrer Küche, gleichzeitig versuchte sie, den Teig für die Piroggen zuzubereiten. Unglücklicherweise kippte der Topf mit der brühend heissen Flüssigkeit um und traf ihr kleines Söhnchen Alexander, das in diesem Moment spielend an dem Küchentisch vorbei lief. Die Folgen sind schrecklich. Mehr als 21 Prozent der gesamten Hautoberfläche des Jungen sind schwer betroffen, und zwar sein Rücken, die Brust, das linke Ohr und die Backen. Alexanders Zustand ist äusserst kritisch.
   Da die Familie ein kleines Haus in einem entfernten Dorfgebiet bewohnt, landete das Kind nicht schnell auf dem Operationstisch in der Grossstadt Nikolajew. Es wurde zuerst in die nahe liegende Klinik transportiert, aber die Mediziner dort waren hilflos und rieten den Eltern, sich sofort in der regionalen Abteilung für Verbrennungen anzumelden. Diese Verzögerung verursachte eine Verschlimmerung der Lage, manche Hautabschnitte waren breitflächig abgestorben. Für die Notoperation, in der man die Haut herausoperierte, gaben Anna und ihr Mann all ihr Geld aus und sind jetzt komplett pleite. Und in den nächsten Tagen stehen dem Kind mehrere medizinische Eingriffe und Verbandwechsel bevor, damit die Haut nach und nach richtig verheilt und regeneriert. Alexander ist momentan auf der Intensivstation und auf Hilfe angewiesen. Nach Angaben der Mediziner würde seine weitere Therapie etwa 1000 Franken kosten. Zudem ist eine Menge von Antibiotika, Salben und Pampers zu besorgen.
   Durch die Ärzte wurde Alla auf unsere karitative Organisation aufmerksam. Ohne langes Überlegen rief die Frau die Mitarbeiter der SOS GERASJUTA Stiftung an. Es ist nun genau der Punkt, an dem wir schnell eine Entscheidung treffen müssen, und wir setzen auf Ihre Zuneigung und Unterstützung, liebe Leserinnen und Leser.

Der Alltag der kinderreichen Familie von Alexander Gnidin

   Die Gnidins kommen aus der Ortschaft Nowyj Bug. Alla Gnidina ist Köchin von Beruf, mittlerweile aber im Mutterschaftsurlaub. Sie bekommt nur ein lächerlich niedriges Kindergeld, das für so gut wie nichts ausreicht. Wissen Sie, die landwirtschaftlichen Dorfgebiete der Ukraine wirken verschollen und die Menschen da kämpfen buchstäblich um ihre Existenz. In dieser Hinsicht ist die Familie des kleinen Alexander Gnidin keine Ausnahme.
   Sein Vater Alexander ist als Wächter im Dorf tätig, sein Einkommen ist aber unregelmässig und die Misere, mit der sich die Familie jeden Tag auseinandersetzen muss, überrascht. Alexander muss selber ins Krankenhaus, weil er in diesem Sommer von Bienen gestochen wurde und er nicht weiss, wie viel die Behandlung kosten wird. Doch die Hauptsorge ist momentan die Rettung ihres jüngsten Kindes. Familie Gnidin befindet sich aber in einer sehr misslichen Lage, weil sie über keine Mittel dafür verfügt. Ausserdem ist zu betonen, dass es eine kinderreiche Familie ist. Allas Tochter Sneshana, 12 Jahre alt, lernt in der Schule, der Sohn Andrej, geboren 2009, ist ein Viertklässler, und der dreieinhalbjährige Egor ist zu Hause mit der Mutter. Sie alle sind gesund, ausser dem mittleren Sohn Sergej (geb. 2012), der an Sprachstörungen und Herzproblemen leidet. In ihrem Haus wohnt auch die Tante der Hauptfigur dieser Geschichte Aljona (geb. 1998). So werden Sie auch verstehen, dass die Familie zusammengepfercht lebt und niemanden hat, der ihr beistehen könnte.

 

Пара влюбленных в канун Нового года, 2017

Alexander spielt sorglos und freudig mit einem Spielauto, Juni 2017

Эльдар в реанимации, сегодня

Frau Gnidina fleht auf der Intensivstation um die Lebensrettung ihres Sohnes, heute

 

Bittere Realität und Herausforderung

   Vor einigen Tagen suchten Alla und Alexander verzweifelt nach einer Lösung für die entstandene schwierige Situation bei der SOS GERASJUTA Stiftung. Sie haben einen Strahl der Hoffnung bekommen, der nun nicht erlöschen soll. Wenn es mit Ihren Werten übereinstimmt, liebe Gönnerinnen und Gönner, so wie es bei uns der Fall ist, würden wir uns über Ihr Mitwirken und Ihre mögliche Spende freuen, um dieses kleine Kind, das unter heftigen Schmerzen leidet, zu retten. Alla kann die Tränen einfach nicht zurückhalten, dies sieht man auf dem Foto, das unser Mitarbeiter neulich gemacht hat. Er sagte, so viel Weh und Unsicherheit in den Augen einer Frau habe er noch nie gesehen.
   Nun, die Zeit können wir nicht zurückdrehen, wie Alla es sich wünscht. Unser Ziel ist es aber, alles Nötige für die Behandlung des kleinen Alexander zu tun!

   Machen Sie einen kleinen Schritt in die Richtung dieser Familie. Es darf keine Minute mehr gezögert werden! Alexanders weiteres Schicksal hängt davon ab, wie schnell wir agieren werden!