«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Sergej Klopotowskij,

geb. 1980

   Mit seinen Eltern Maria (geb. 1960) und Wiktor (geb. 1955) gründete Sergej ein kleines Familiengeschäft: Sie verkauften Obst und Gemüse in einer Nachbarstadt. Sergej musste mit seiner Mutter in einer anderen Stadt Obst und Gemüse abholen. Unterwegs geriet ihr Auto auf die Gegenfahrbahn und prallte gegen eine Leitplanke. Dabei erlitt Sergej mehrere Verletzungen: seine beiden Oberschenkel sowie Unterschenkel wurden gebrochen. Seinen rechten Knöchel mussten die Ärzte während einer Notoperation amputieren, weil die Knochen völlig zersplittert waren und Blutvergiftungsgefahr bestand. In die beiden Oberschenkel mussten Metallstifte eingesetzt werden. Die verordneten Arzneien und teuren Antibiotika waren für seine Verwandten ohne fremde Unterstützung unerschwinglich, weil alle Familienersparnisse während der ersten Tage im Spital und für die Notoperation schnell aufgebraucht waren.
   Die westeuropäischen Bürger haben Sergej mittels der SOS GERASJUTA Stiftung geholfen, weitere Operationen zu bezahlen und die Beinprothese zu besorgen. Auch die Arzneien, die Schmerzmittel, verschiedene lebenswichtige Prozeduren und ziemlich teure Metallstifte, die seine gebrochenen Knochen fixierten, gaben Sergej die Chance, sich wieder aufzurichten.
   Eine Weile später gründete der Mann eine Familie und im August 2013 kam seine Tochter Anastasia zur Welt. Vier Monate später passierte Sergej ein neues Unglück, welches diesmal für ihn leider tödlich war. Unterwegs nach Hause überfiel ihn ein mit einem Messer bewaffneter Hooligan. Bei einem der Messerstiche wurde die Beinarterie verletzt, so dass Sergej innerhalb von ein paar Minuten verblutete.
   Auch wenn Sergej nun gestorben ist, bedanken sich seine Eltern sowie seine verwitwete Frau Olga (1977) bei den Gönnern aus der Schweiz für ihre geleisteten Spenden.

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