Maksim Owtschinnikow,

geb. 1991

 

   Maksim wohnt mit seiner Grossmutter Jewgenija (geb. 1949) in einer kleinen 1-Zimmer-Wohnung. Seine Mutter verliess ihn, als er drei Jahre alt war. Früher arbeitete Maksim als qualifizierter Tischler in einer Schreinerei. Er war immer eine grosse Hilfe für seine Grossmutter, die ständig kostspielige Arzneien gegen den hohen Blutdruck und eine Nierenkrankheit benötigt. Ihre Rente ist sehr niedrig.

   Infolge eines Autounfalls zog sich Maksim einen offenen Bruch an der rechten Schulter mit schwerwiegenden Auswirkungen zu. Die Chirurgen führten eine komplizierte Notoperation durch, die etwa zwölf Stunden dauerte. In diesem Fall bestand die Gefahr einer Blutvergiftung und die Chirurgen amputierten seinen rechten Arm. So ist Maksim plötzlich Invalide geworden. Alle Ersparnisse hat seine Grossmutter für die erste Operation ausgegeben. Zwei Monate verbrachte der junge Mann im Krankenbett. Währenddessen folgte eine weitere teure Operation – die Hauttransplantation. Ohne die grosszügigen Spender aus der Schweiz hätte Grossmutter Jewgenija die Behandlung ihres Enkels nie bezahlen können. Im Rahmen des Projektes „Mittellose Kranke“ wurden ihnen auch gesunde Lebensmittel abgegeben.

    Zurzeit fühlt sich Maksim ziemlich gut. Manchmal tut ihm seine Schulter weh und er kann immer noch seinen abgenommenen Arm, den Ellbogen und die Finger fühlen. Der junge Mann sucht sich zurzeit wieder eine Arbeit.