«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Alexander Meleschtschuk

geb. 1992

 

   Das Leben Alexanders hing an einem dünnen Faden. Eines Tages wurde dem jungen Mann schlecht, er hatte einen blutigen Stuhl. Der Notfallwagen brachte Alexander auf die Station für Infektionen. Er wurde von mehreren Ärzten untersucht, doch niemand konnte ihm eine Diagnose stellen. Man wies Alexander in die chirurgische Abteilung ein. Dort waren auch keine Ursachen seines Zustands zu finden. Den ganzen Tag musste der junge Mann von einer Abteilung in die andere, und erst um zehn Uhr abends wurde bei ihm eine spezifische geschwürige Colitis mit Darmblutung diagnostiziert. Da Alexanders Nieren versagten, führte man die nötige, dringende Operation durch, während derer sein Darm entfernt wurde. Der Arzt sagte, dass Alexanders Darm wie ein Maschensieb aussah, höchstwahrscheinlich wegen der massiven Einnahme von Schmerzmitteln.
   Nach dem chirurgischen Eingriff hatte der junge Mann niedrige Eiweissstoff- und Hämoglobinwerte. Er war in kritischem Zustand. Seine Mutter Tatjana war mit ihrem Mindestgehalt ausserstande, die für die Rettung ihres Sohnes nötigen Medikamente zu beschaffen, deswegen flehte Tatjana die Schweizer Wohltäter um finanzielle Hilfe an. Leider konnten weder die umgehend geleistete Hilfe noch eine entsprechende Infusionstherapie sowie starke Antibiotika Alexander das Leben retten. Der Mann ist im Spital gestorben. Um das Leben des Sohnes zu bewahren, stürzte Tatjana zusätzlich in die Schulden, die sie nun monatelang tilgen muss. Zudem hat sie keine Mittel, um ihrem einzigen verstorbenen Sohn eine Grabstätte zu besorgen. Frau Meleschtschuk bedankt sich für die bereits geleistete Unterstützung und freut sich auf jede weitere Spende.