«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Inna Misnik

geb. 1987

Sohn Artem

geb. 2015

 

   Mit 20% Hautverbrennung lag Artem im Krankenhaus in Nikolajew, der Hauptstadt der Region. Das Kind rannte eines Tages schnell ins Haus hinein, wo die Mutter mit dem Kochen des Essens fertig war und den Mittagstisch deckte. Unvermittelt machte das Kind die Backofentür auf und stellte sich darauf. Unter seinem Gewicht neigte sich der Herd nach vorne und der Topf mit der heissen Suppe wurde auf Artems Körper ausgeschüttet. Der verbrühte Oberteil seines Körpers musste ordentlich behandelt werden. Inna und ihr Mann Igor (geb. 1988) sind beide arbeitslos. Die Familie züchtet Enten und Hühner und baut Obst für den eigenen Bedarf an. Für die kostspielige Behandlung Artems gab es keine finanziellen Mittel. Frau Misnik bat die Schweizer Bürger um eine Spende für die rettenden Prozeduren und Medikamente für ihren Sohn.
       Die Spenden aus der Schweiz wurden für Medikamente ausgegeben. Diese brachten das Leben des Kindes ausser Gefahr und Artem wurde wieder auf die Beine gestellt. Es blieben auf seinem Körper nur die Narben. Die teuren Cremen lassen sie allmählich verschwinden. Frau Misnik äussert den Spendern Dankbarkeit für die Rettung ihres Kindes.