«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Elena Petuchowa

geb. 1987

Sohn Wladimir

geb. 2014

   Elena entschied, mit ihrem Sohn ihre Mutter in der Kleinstadt Nowaja Odessa zu besuchen. Die erste Woche ging es dem Jungen ganz gut. Aber eines Abends bekam das Kind plötzlich hohes Fieber. Der Arzt versicherte, dass es sich um eine gewöhnliche Erkältung handelte. Am nächsten Abend wiederholte sich das Gleiche, die Mutter brachte das Kind wiederum ins Krankenhaus. Dort verschlimmerte sich sein Gesundheitszustand merklich, und es entstanden bei ihm Krämpfe. Die Mediziner waren gezwungen, Wladimir unverzüglich auf die Intensivstation des Gebietszentrums einzuliefern. Im Krankenhaus wurde beim Jungen akute Meningoenzephalitis (Hirnhautentzündung) diagnostiziert. Um die Krämpfe zu stillen, wurden ihm ständig Präparate verschrieben, die die Körperfunktionen verzögerten. Deswegen war der Bub ans Beatmungsgerät angeschlossen. Um zu überleben, benötigte Wladimir kostspielige Medikamente. Fast alle Ersparnisse der Familie waren erschöpft. Die Lage wurde dadurch erschwert, dass der Vater Jewgenij (geb. 1979), der im Kommunalunternehmen arbeitet, der einzige Ernährer der Familie ist. Die Familie wandte sich an Schweizer Spender, ihrem Unglück gegenüber nicht gleichgültig zu bleiben und ihnen bei der Rettung des Sohnes zu helfen.
   Das gespendete Geld wurde für Wladimirs Therapie ausgegeben. Das Kind kriegte wirkungsvolle Präparate und sein Leben war nicht mehr dem Risiko ausgesetzt. Dafür äussern die Petuchowas grosse Dankbarkeit. Die Epilepsieanfälle sind die Nebenwirkung der Krankheit. Wladimir musste noch Medikamente schlucken. Seine Eltern sind den Spendern für ihre Hilfe bei der Behandlung Wladimirs sehr erkenntlich.