«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Walentin Poddubnyj

geb. 1980

 

   Die Familie von Walentin führte wie auch viele andere ukrainische Familien immer eine bescheidene Lebensweise. Der Mann arbeitete als Bauarbeiter bei seinen Dorfgenossen und seine Frau Lilia (geb. 1979) war als Briefträgerin für ein geringes Einkommen tätig. Mit viel Mühe gelang es den Eltern, zu Beginn des Studiums die Studiengebühr ihrer Tochter Sneshana (Jahrgang 1998) zu decken. Sie waren glücklich, bis ein betrübliches Erlebnis, das Walentin widerfuhr, alles umstürzte.

   Eines Abends, als der Mann nach der Arbeit mit seinem Motorrad heimkehrte, wurde er von einem Auto erfasst. Infolge des Unfalls erlitt Walentin schwerste Verletzungen, mit denen er auf die Intensivstation eingeliefert wurde. Die ersten Tage lag der Patient im Koma, aus dem er zum Glück erwachte. Dann wurde der Kranke mit offener linker Schenkel- und Fibulafraktur und breitflächiger Hautnekrose am Schenkel ins Regionalkrankenhaus eingeliefert. Dort wurden allerlei kostspielige Behandlungsmassnahmen für sein Bein durchgeführt, um es vor der Amputation zu retten. Aber Walentin hatte Fieber, das nicht zu besiegen war. Das zeugte von einer Eiterung und das Bein musste doch amputiert werden. Nach mehreren Tagen wurde auch die Gallenblase nach dem Zerplatzen herausoperiert.

   Walentin brauchte eine Menge von Antibiotika, entzündungshemmenden, supportiven, schmerzstillenden Medikamenten, Injektionen, Verbandstoffen und auch eine spezielle Diät sowie Fahrten in ein Zentrum, wo seine Prothese angefertigt wurde. Wegen der bitteren Not war die Familie nicht imstande all das zu schaffen, deshalb bat sie die Schweizer Wohltäterinnen und Wohltätern um finanzielle Hilfe. Die Bitte wurde erhört und Walentin bekam eine generöse Zuwendung, mit welcher seine Behandlung und Wiederherstellung verwirklicht wurden. Walentin und seine Familie sind den grosszügigen Spendern aus der Schweiz unendlich dankbar.

    df