«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Oksana Sacharowa

geb. 1970

und Neffe Aleksej Sinjutka

geb. 2005

 

   Aleksej aus Genitschesk kehrte mit seinen Kameraden von der Schule nach Hause zurück und wurde unterwegs von einem Kleinbus erfasst. Der Junge erlitt einen Bruch des rechten Schenkels sowie zahlreiche Prellungen am Kopf. Aleksej wurde eine Metallplatte vom Schenkel bis zum Knie eingesetzt. In der Stunde der Not unterstützte Aleksej seine Tante Oksana Sacharowa, weil seine krebskranke Mutter Elena Sinjutka (geb. 1978) in tagesstationärer Behandlung im Chersoner Spital lag. Die Frau hat einen bösartigen Gebärmutterhalstumor der vierten Stufe. Sie unterzog sich schon zahlreichen Chemotherapien, und ihr wurden auch Lymphdrüsenmetastasen herausoperiert. Der Junge brauchte dringend eine teure medikamentöse Behandlung, die unter den gegebenen Umständen für seine Mutter total unfinanzierbar war.
   Momentan befindet sich Aleksej zu Hause und geht an Krücken. Der Entzündungsherd, der sich in der Lunge infolge der Kontusion bildete, ist endlich verschwunden. 2017 steht ihm eine schwierige Operation bevor, bei der seine Metallplatte aus dem Bein entfernt werden soll.
   Die Familie bekundet allen nicht gleichgültigen Schweizer Bürgern, deren Förderung die Behandlung von Aleksej möglich machte und das Leben seiner Mutter verlängern liess, ihren tiefsten Dank.