«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Sergej Tkatsch

geb. 1986

 

   Sergej, seine Lebenspartnerin Natalja Schwez (geb. 1981) und Nataljas Kinder aus erster Ehe – Walerija (geb. 1997) und Wadim (geb. 2006) – führten ein normales Leben, so wie viele Familien in der Ukraine. Für das Familienbudget sorgte nur Sergej, der als Zementpacker in einem Betrieb hart arbeiten musste, wofür er nur eine geringe Entlohnung bekam. Ausserdem war der Mann immer seinen pensionierten Eltern behilflich. So machte er einige Reparaturen auf ihrem Balkon, aber diesmal hatte seine Hilfsbereitschaft schwerwiegende Folgen. Plötzlich machte Sergej einen Fehltritt und als Folge davon fiel er vom zweiten Stock. Mit dem Krankenwagen wurde er mit einer Gehirnprellung, Wirbel- und Rippenbrüchen und einer Lungenkontusion ins Regionalspital gebracht und ans Beatmungsgerät angeschlossen. Auf der Intensivstation brauchte Sergej kostspielige Präparate für die Aufrechterhaltung der vitalen Funktionen. Der arbeitslosen Natalja gelang es nur, das Geld für die Antibiotikatherapie und Betäubungsmittel zu finden. Dank der Hilfe der grossherzigen Spender aus der Schweiz atmet der Mann wieder selbstständig und wird zu Hause therapiert.
   Wegen der erlittenen Verletzungen ist Sergej fast völlig gelähmt, er benötigte eine stabilisierende Implantation in seinen Rückenwirbel. Bei ihm wurde eine komplizierte Operation durchgeführt, bei der das Implantat in die Wirbelsäule eingesetzt wurde. Jetzt muss man die Kosten für das Sanatorium und Sergejs Rehabilitation begleichen. Ein bisschen Geld wurde aus den wertvollen Spenden beiseite gelegt. Sergej bedankt sich bei allen Schweizer Bürgern für die geleistete Unterstützung.