«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Jurij Lartschenko,

geb. 1957

 

   Gegen Ende 2016 erlitt Jurij eine Venenverstopfung in den Beinen und musste in die Klinik. Dort mussten Teile seiner Beine amputiert werden. So wurde der Mann zum Gehbehinderten. Nach der Scheidung liess ihn die Frau aus dem Haus abmelden, so dass Jurij keinen Anmeldestempel im Pass mehr hatte. Aus diesem Grund durfte er keine Invalidenrente beziehen. Nach der Entlassung aus der Klinik wurde der Mann ins Obdachlosenheim in Nikolajew gebracht. Ein Schlafplatz und Essen stehen ihm dort zur Verfügung. Mit Medikamenten ist die Sache schwierig, die Anstalt wird vom Staat nur schwach finanziert. Jurijs Bein eiterte und schmerzte und muss therapiert werden. Der Obdachlose hoffte demütig auf die Gnade der Schweizer Spender.
 Die Mittel aus der Schweiz wurden für die Wiederherstellung der Papiere sowie die Medikamente ausgegeben. Dafür äussert der Mann seine grosse Erkenntlichkeit. Jetzt fühlt sich Jurij viel besser und wartet auf die Herstellung der Prothese.