«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Alexander Samaschkin

geb. 1950

 

   Alexander zog aus dem Obdachlosenheim in Nikolajew ins Altersheim in die nächst liegende Stadt Wosnesensk um. Seine Familie – die Frau mit zwei Kindern – emigrierten Anfang der 90er Jahre nach Deutschland. Der Mann musste aber in die Heimatstadt in der Ukraine zurückkehren, um für seine ältere Mutter zu sorgen.
   Nach einigen Jahren verlor Alexander bei einem Autounfall beide Füsse. Während seines längeren Aufenthalts im Krankenhaus wurde die von der Mutter geerbte Wohnung von Schwindlern entwendet und verkauft. Vor so einer Gesetzlosigkeit konnte ihn leider niemand schützen. Da Alexander kein Staatsangehöriger der Ukraine war, durften von ihm auch weder die Invaliden- noch Arbeitslosenhilfe beansprucht werden. So wurde er gezwungen, auf der Strasse zu wohnen. Harte Lebensbedingungen und schlechte Ernährung untergruben endgültig seine Gesundheit: Eines Tages forderte seine Lebensrettung wegen der Gangräne die völlige Amputation der beiden Beine. Der Mann ist nicht mehr in der Lage zu jobben. Deshalb ist auch die partielle Kostendeckung für den Zahnersatz, die Behandlung des Magengeschwürs und die Prothesenanfertigung total unmöglich. Die Notlage zwang Alexander, seinen Hilferuf an die Schweizer Bürger zu richten.
   Die aus der Schweiz überwiesenen Mittel gab Alexander voll Dankbarkeit für Medikamente, Lebensmittel und Sachen aus. Dadurch, dass sein Magengeschwür noch nicht geheilt ist, braucht der Mann eine weitere Medikamentenversorgung. Er bittet die Spender erneut um materielle Förderung.