«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   



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Elena Schuper

geb. 1985


    Elena ist eine sechsfache, allein stehende Mutter. Der Lebenspartner verliess sie, nachdem sie schwanger wurde, und leistet seitdem keine materielle Hilfe. Mit ihren fünf Kindern Angelina (geb. 2007), Swetlana (2010), Andrej (2012) Tatjana (2013) und Alexander (geb. 2017) lebt die Frau auf engem Raum in einem Zimmer im städtischen Wohnheim. Die Bedingungen dort sind schwierig – es zieht durch das verfaulte Fenster hinein und es gibt keine Bequemlichkeiten für eine harmonische Entwicklung der kleinen Kinder, die sich öfters eine Erkältung holen und mit mehreren Medikamenten und Antibiotika behandelt werden müssen. Doch das ist nicht ihr grösstes Problem – Tochter Swetlana ist von Geburt an geistig behindert und hat dazu eine schwache Sehkraft. Sie braucht regelmässige Termine bei einem Psychologen und beim Augenarzt. Vor kurzem zeigte eine Untersuchung, dass das Kind eine chronische Nierenunterfunktion hat. Tatjana läuft unsicher und es besteht der Verdacht auf eine leichte Form der zerebralen Kinderlähmung. Angelina geht mit Schwierigkeiten, ihre Beine sind sehr krumm. Die Ärzte versprechen, dass ihre Beine gerade werden, doch gibt es bis heute keine positive Dynamik. Bei dem ältesten Sohn Jurij (2001) wurden die Trommelfelle in den Ohren beschädigt. Das Kind hört sehr schlecht und muss operiert werden, sonst entsteht die Gefahr der vollkommenen Taubheit. Der Junge lebt bei Elenas Mutter und wird von Zeit zu Zeit in der Hauptstadt therapiert. Die einzige Summe, welche die kinderreiche Mutter zur Verfügung hat, ist das Kindergeld. Dieses reicht nur knapp für einfache Nahrung und die dringlichsten Medikamente. Es gibt in der Ukraine keine Krankenkasse, alles muss von den Patienten selber bezahlt werden. Dank den Schweizer Wohltätern bekam die Familie Mittel für die Heilmittel, die temporär den Gesundheitszustand der Kinder verbessern. Frau Schuper dankt den Gönnern aus der Schweiz für den Beistand und bittet sie nochmals, sie bei der Behandlung ihrer Kinder zu unterstützen.