«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Alexander Tkatschenko

geb. 1970

 

  Alexander kommt aus der Ukraine, aus der Stadt Nikolajew. Der Mann geriet in eine komplizierte Situation wegen seinem Bruder. Die beiden wohnten im Elternhaus, das sie geerbt bekamen. Sein Bruder wollte mit seiner Frau separat leben und es wurde entschieden, die gemeinsame Wohnung zu verkaufen, so dass jeder der Brüder eine eigene kleinere kaufen konnte. Die Frau von Alexanders Bruder wollte aber kein kleines Appartement, darum wurde Alexander betrogen, indem er ohne Erlös aus dem Verkauf blieb und gar ungerecht angeklagt ins Gefängnis geriet.
   Später wurde der Mann obdachlos, er konnte keinen Arbeitsplatz finden und musste auf einer Bushaltestelle oder im Keller übernachten. Im kalten Winter erfroren seine Füsse und Alexander hatte schreckliche Schmerzen. In der Klinik vor Ort wurden seine Füsse amputiert. Heute müssen Medikamente, Verbände und eine speziell ausgewogene vitaminreiche Ernährung bezahlt werden.
   Die Situation wird noch dadurch erschwert, dass der Mann keinen Pass hat und daher keine Hilfe vom Staat bekommen darf. Darum wendet sich Alexander via SOS GERASJUTA Stiftung an gnädige Schweizer Spenderinnen und Spender mit der Bitte um Beistand in der Stunde der Not. Kleidung leisten.

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Folgenschwerer Verrat des eigenen Bruders

   Der Verrat ist ein besonders schwerer Vertrauensbruch, er kann die bestehende Loyalität verletzen oder sie gar zerstören. Es ist so natürlich, dass wir gerade den Verwandten unser Vertrauen schenken, bei ihnen Trost suchen und von ihnen keinen Hinterhalt erwarten. Mit diesen Leuten sind wir doch aufgewachsen, wir sind ein Fleisch und Blut, und gegenseitige, pure Liebe wird hier zur Selbstverständlichkeit. Das Leben ist aber ein anspruchsvoller und nicht selten sehr strenger Lehrer. Es demonstriert uns manchmal, wie jemand total rücksichtslos sein kann, nur um seine nicht edlen Ziele zu erreichen. Für manche ist die Verwandtschaft hierbei überhaupt kein Hindernis. Die Geschichte vom Helden unseres heutigen Artikels – des obdachlosen Mannes Alexander Tkatschenko (geb. 1970) – ist ein anschauliches Beispiel dafür, wie gnadenlos und grausam die nächsten Angehörigen handeln können. Liebe Leserinnen und Leser! Unsere gemeinsame Aufmerksamkeit den folgenden Informationen gegenüber ist enorm wichtig – davon hängt Alexanders weiteres Leben ab!

Alexander wird von Schmerzen geplagt

Alexander wird von Schmerzen geplagt

 

Hinterhältiger Plan seines Bruders

  Nach dem Tod der Eltern teilte Alexander ihre Wohnung mit seinem Bruder. Alexander freute sich unbändig, als er zu hören bekam, sein Bruder, sein bester Freund, wolle heiraten. Ein paar Monate später betrat eine schöne junge Frau die Wohnung – die Schwägerin. Das Paar wollte seine eigenen vier Wände haben und brachte Alexander auf den Gedanken, die Wohnung zu verkaufen und das Geld zwischen den Brüdern zu teilen. Eines Tages brachte ihm der Bruder einige Unterlagen, damit er den Wohnungsverkauf bewilligte. Alexander unterschrieb die Papiere und schmiedete Pläne, bald zwar eine kleine, aber eigene Behausung zu erwerben, die ein sicherer Hafen für ihn und seine künftige Frau und Kinder sein würde.
   In so schönen Träumen versunken, hatte der junge Mann nicht den Hauch einer Ahnung, was für hinterhältige Gedanken im Kopf seines Bruders wimmelten. Alexander war alleine zu Hause, als die Polizei zu ihm kam. Die Polizisten sagten dem überrumpelten Mann, sie hätten einen Anruf bekommen, dass er in seiner Wohnung eine Menge von …Drogen (!) habe. Alexander konsumierte aber keine und am Anfang hielt er die Behauptungen der Leute in Uniform für einen Scherz. Aber ihre Gesichter verrieten den ganzen Ernst der Lage. Ohne etwas zu verstehen, liess er die Polizisten herein. Knapp eine Viertelstunde später wurde eine kleine Tüte voll Drogen in Alexanders Zimmer gefunden! Immer wieder wiederholte der Mann wie ein Mantra, er habe keine Ahnung, wie der Stoff in sein Zimmer gelangt sei und dass er dieses Tütchen das erste Mal in seinem Leben sehe. Auch die Argumentation, dass darauf keine Fingerabdrücke Alexanders waren, beeindruckte die Ordnungshüter nicht. Der Mann wurde bald danach verhaftet.
   Alexander bekam eine Gefängnisstrafe. Er konnte nicht verstehen, warum sein ansonsten so netter Bruder auf einmal zurückhaltend und gefühllos wurde. Alexander konnte im Gesicht seiner Nächsten keine einzige Emotion wie Trauer oder sogar Mitleid ablesen. Ohne nachhaltige Gegenargumente vorweisen zu können, musste der Verurteilte die Strafe absitzen. Für ihn war die Tatsache, dass der Bruder ihn aus seinem Leben gestrichen hatte, wie ein Stich ins Herz. Als Alexander nach der Strafverbüssung freigelassen wurde, ging er nach Hause. Er klingelte an der Tür und… eine unbekannte Frau machte sie auf. Sie sagte, sie habe die Wohnung vor einem Jahr bei einem netten Ehepaar gekauft. Dann hörte Alexander die Gerüchte von gemeinsamen Bekannten, der Bruder habe die Drogen in sein Zimmer gebracht und die Polizei alarmiert. All das, um Alexander aus der Wohnung zu vertreiben und die Immobilie zu verkaufen, ohne mit ihm das Geld teilen zu wollen. So ein Verrat vom allernächsten Menschen traf Alexanders Seele wie ein zweischneidiges Schwert.

Die Folgen des erlebten Verrates

  Die Arbeitsgeber stellen nicht so gerne Bewerbende mit einer dunklen Vergangenheit ein, besonders wenn es sich um Drogen oder eine Gefängnisstrafe handelt. Keinen interessierte es, dass Alexander bloss zum Opfer des Geizes seines Bruders geworden war. Ohne eine Arbeit finden zu können, musste der Mann auf die Strasse. Bei jedem Wetter übernachtete er entweder in einem rauhen Keller oder unter freiem Himmel. Im Februar 2018 sanken die Temperaturen an manchen Tagen bis minus 18-20 Grad. Alexander blieb einige Stunden auf der Bushaltestelle. Auch heute noch kann er sich daran erinnern und sogar spüren, wie ungeheuer kalt es war... Die Passanten gingen achtlos an ihm vorbei, einige richteten böse Blicke auf den Mann, weil die Obdachlosen in der Allgemeinsicht zu den Alkoholikern zählen und demnach an ihren Problemen selber schuld sind. Alexander wollte lauthals schreien, er sei nicht so, er habe nichts dafür, dass sein Bruder das Geld mehr als seinen einzigen Geschwisterteil liebt. Doch darum wollte sich kein Mensch kümmern… Einige Tage später, als die Kälte nachliess, spürte Alexander fürchterliche Schmerzen in seinen Füssen. Ausserstande, diese Qualen weiter zu ertragen, bat er die Passanten, den Notdienst zu rufen. Alexander wurde hospitalisiert. Die Ärzte stellten bei ihm die Erfrierung der Füsse fest. Sie waren nicht mehr zu retten und mussten abgenommen werden. So ist Alexander zum Invaliden geworden. Er braucht mehrere Medikamente, Schmerzmittel, Verbände, komplexe Nahrung für den infolge des Lebens auf der Strasse erschöpften Körper. All das erfordert grosse Investitionen, doch der arme Mann verfügt in keinster Weise über die nötigen Mittel. Leider gibt es niemanden, der ihm in der Stunde der Not zur Hilfe eilen würde. Und das ist nicht das einzige Problem Alexanders. Nach dem Gefängnis liess er sich nirgendwo anmelden und bei den staatlichen Meldestellen gibt es eine Bescheinigung, er sei vermisst und wahrscheinlich schon gestorben. So darf der Mann im Moment keine staatliche Hilfe oder eine Unterkunft im Invalidenheim beanspruchen, bis die Unterlagen wieder in Ordnung sind.

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Betrogen, einsam, behindert, ungerecht verurteilt…

 

  Alexanders Geschichte ist sehr traurig. Der Verrat seines Bruders erwies sich als vernichtend, das Leben des Mannes brach total zusammen. Betrug, Gefängnis, Obdachlosigkeit, Invalidität – zu viel für eine arme Seele, die niemandem etwas Schlechtes angetan hat, oder? Alexanders Vertrauen in die Menschlichkeit ist ruiniert und das kann man wohl verstehen. Doch nicht alle sind kaltblütig, gleichgültig und schadenfroh. Davon ist unser Team überzeugt, denn ausgerechnet gute, grosse Herzen machen unsere Tätigkeit möglich! Und im Rahmen des 1. August-Festes wollen wir Sie höflich aufrufen, liebe Spenderinnen und Spender, Herrn Tkatschenko ein Stückchen Ihrer Herzenswärme zu schenken und ihm damit zu beweisen, dass es auch noch gutmütige Menschen auf unserer Erde gibt!