«Werden Sie zum Lebensretter

und auch Ihr Leben wird dadurch

sinnvoller und reicher»

                                                                  Sergej Gerasjuta   






Jewgenij Iremadse

geb. 1991

   Jewgenij wurde im kleinen Dorf Winogradnoje geboren. Seine leibliche Mutter ist im Jahre 2005 verstorben und sein Vater hat sich für ihn und seine ältere Schwester Lija nie interessiert. Seine eigene Familie bilden sein Stiefvater Sergej (geb. 1973) und seine Stiefmutter Elena (geb. 1984), welche für ihn die Vormundschaft übernommen haben, sowie ihre Kinder Maksim, Jana, Bogdan und Iwan. Dank ihrer Fürsorge fühlt er sich viel sicherer. Ihre materielle Lage ist nicht gesichert. Sergej und seine Ehefrau jobben in einem Laden und verdienen nur wenig Geld. Zudem sind sie in Sorge um die krebskranke Oma Inna (geb. 1951).
   Seit der Geburt ist Jewgenij behindert, denn er litt an einem Rückenmark-Schaden. Selbständig kann er nicht laufen, darum benutzt er für die Fortbewegung einen Rollstuhl. Trotz allem versucht er sich selbst zu helfen. Die Mahlzeiten zubereiten und waschen tut er selbst. Der Junge mag in der Freizeit Computerspiele und Unterhaltung mit seinen Freunden.
   2010 überstand Jewgenij die erste Amputation, 2013 die zweite. Wenn seine Rückenmuskeln für die Belastungen bereit sind, könnte er lernen, mit seinen Prothesen zu gehen. Sein sehnlichster Traum ist es, selbstständig laufen zu können.
   Jetzt wohnt Jewgenij im Pflegeheim in Baschtanka. Ein Teil seiner bescheidenen Rente zahlet er dem Heim für seine Unterkunft. Leider deckt sie nicht alle Ausgaben.
   Die SOS GERASJUTA Stiftung unterstützt ihn ständig. Jewgenij und seine Nächsten sind den Schweizer Spenderinnen und Spendern für die geleistete Hilfe und Unterstützung bei der Besorgung der Urinflaschen, der Salben gegen Liegewunden und für die Deckung der laufenden Rechnungen dankbar und hoffen auf weitere Unterstützung.