Wladimir Opischanski

geb. 1992

Vor sechs Jahren erkrankte seine Mutter Tatjana (35) an AIDS – eine Diagnose wie ein Todesurteil. Es geht ihr sehr schlecht, seit anderthalb Jahren kann sie das Bett nicht mehr verlassen. Wladimir und seine Oma Soja (63) pflegen sie wie ein Kleinkind. Der Gesundheitszustand der Mutter wird regelmässig von Ärtzen überwacht. In der letzten Untersuchung wurden schlechte Hämoglobinwerte festgestellt und der Magen und die Leber machen auch immer mehr Probleme.

In diesem Jahr beendete Wladimir die zehnte Klasse und möchte den Sommer im Kreis seiner Familie verbringen. Er wird der Oma im Haushalt zur Hand gehen, weil er während der Schule so wenig Möglichkeit dazu hat.

Dank der grosszügigen Hilfe der Spender aus der Schweiz konnten die Leiden von Wladimirs Mutter etwas gelindert werden. Sie bekam Medikamente, die ihr Dasein erträglicher machen.