Möchten Sie seltener krank sein?

Sogar minimale Veränderungen Ihres Lebensstils können Ihren Gesundheitszustand deutlich verbessern, und das ohne Selbsteinschränkungen! Die Selbstfürsorge ist keine schwere, beschwerliche Sache und kann sogar Spass machen. Ein Weg zu einem besseren Körpergefühl, in nur sechs Stufen.

Unser Organismus ist ein Wunder, der nicht nur viele Fehler entschuldigt, was den Umgang mit ihm angeht, sondern er besitzt auch die Möglichkeit, sich selbst, bis zu einem gewissen Grade, zu reparieren und wiederherzustellen. Beachtet man ein paar simple Regeln des Umganges mit seinem eigenen Körper, ist es ganz einfach möglich, das Risiko beliebiger Krankheiten zu lindern.

 

 

 

1.Stärken Sie Ihre Schutzmöglichkeiten – das Immunsystem aktivieren!
Der menschliche Körper kämpft ständig gegen verschiedene schädliche Faktoren der Umgebung an: giftige Abgase in der Luft, schlecht gereinigtes Wasser, Krankheitserreger. Dadurch gehen viele Zellen verloren, bildlich gesagt, wird die Gesundheit zerstört, indem der Organismus mit Schadstoffen gefüllt wird. Um das zu verhindern, schützt das Immunsystem unseren Körper. Wenn nötig, kann es in 1 Sekunde Millionen Zellenschützer produzieren, aber nur dann, wenn es selbst absolut gesund ist.

NAHRUNG:

Zink (Milch, Fleisch, Fisch, Meeresfrüchte), Vitamin A (Eier, Fischleber, Aprikosen), Vitamin E (kalt gepresstes Öl), Vitamin C (Zitronen, Petersilie, Blumenkohl, Hagebutte), Vitamin D (Hering, Lachs, Sardinen) stärken das Immunsystem.

 2. Hören Sie Ihrem Körper zu – die SOS-Signale nicht ignorieren!
Bei Erkrankungen signalisiert der Organismus uns: etwas ist nicht in Ordnung. Aber diese Signale sind oft so schwach, dass sie unserer Aufmerksamkeit entgehen. Wer auf seine innere Stimme hört, wendet sich rechtzeitig an einen Arzt und vermeidet Schlimmeres.

WARNSIGNALE sind zum Beispiel:

 - Schwindel – wenn Sie nicht wissen, wo Ihnen der Kopf steht, kann das eine Erkrankung des Hörnervs sein, ein erhöhter oder zu tiefer Blutdruck, eine kommende Migräne, eine Störung des Hirnblutkreislaufs.
 - Trockene Augen – ein Jucken, eine Rötung oder klebende Augenlider können Zeichen einer rheumatischen, allergischen Krankheit sein oder Zeichen für Diabetes, Darmfehlfunktionen oder Schilddrüsenkrankheiten.
 - Atemnot – Trockenhusten oder oberflächliches Atmen weisen auf eine mögliche Allergie, Asthma, Blutarmut oder eine Lungen- oder Herzkrankheit hin.

 3.Seien Sie schneller als die Krankheit – Prophylaxeuntersuchungen vornehmen!
Leider halten nur 49% der Frauen und 14%  der Männer Prophylaxeuntersuchungen für sinnvoll. Nebenbei gesagt, wer sich regelmässig das Herz und die Nieren untersuchen lässt, kann früher von irgendeiner Krankheit erfahren.

 4. Minimieren Sie das Krankheitsrisiko!
Nehmen Sie Abschied von schlechten Gewohnheiten. Jede Abhängigkeit – sei es von Essen, Alkohol oder Nikotin – ist ein Zeichen des Unwohlseins. Es lohnt sich, das RAUCHEN aufzugeben, sogar wenn man schon seit langer Zeit Raucher ist. Nach einem Jahr halbiert sich das Infarktrisiko, nach 5 Jahren verkleinert sich das Risiko für Lungenkrebs.

ALKOHOL: An einem Festtag etwas zu trinken ist keine Sünde – ein Glas Rotwein pro Tag ist sogar nützlich für die Gesundheit. Doch der Übergang von Genuss zu Sucht ist fliessend und unauffällig. Man sollte sich Gedanken machen, wenn:

   einem mit Alkohol das Leben leichter und einfacher erscheint,
  einem mit Alkohol die Probleme besser und schneller lösbar erscheinen,
  einem das Leben nur noch mit Alkohol erträglich scheint und man sich nur noch unter Alkoholeinfluss glücklich fühlen kann.

ÜBERGEWICHT

Die Körpermasse allein ist nicht ausschlaggebend – die Gefährlichkeit für die Gesundheit hängt nicht nur von den Kilos ab, sondern von der Verteilung der Fettschicht im Organismus. Die Zellen zum Beispiel, die eine zu dicke Lipoidenschicht am Bauch bilden, verzehren die im Blut enthaltenen Fette und sondern sie wieder aus, was zu ständigen Stoffwechel- und andersweitigen Störungen führt.

 5. Gönnen Sie Ihrem Körper Pausen: Neben der Arbeit braucht es auch aktive Erholung.
  Menschen, die zu intensiv arbeiten, Unruhe am Arbeitsplatz und zu Hause fühlen, haben ein um 20% höheres Krankheitsrisiko. Hier helfen nur bewusste Pausen. Diese Erholung ermöglicht es dem Organismus, die aufgebrauchten Kräfte zu kompensieren und wieder herzustellen.
  Selbsthypnose: Benutzen Sie die Hypnose. All diese wunderbaren Formeln, die man im Minimum dreimal wiederholen muss „Ich bin absolut ruhig“, „Mein Herz schlägt gleichmässig, ich atme tief“, „Ich bin frisch, munter, voller Kraft“ helfen in der Tat, das seelische Gleichgewicht in wenigen Minuten wieder zu erlangen. 
  Schattenboxen: Wenn Sie mit einem eingebildeten Gegner kämpfen, entspannen Sie sich und können negative Emotionen abbauen. Dabei erhöhen Sie auch Ihre Konzentration. Allgemein erweckt eine beliebige physische Tätigkeit alle eingeschlafenen Muskeln wieder zum Leben.

Körperhaltung fürs Schattenboxen:       

Ein Bein um einen Schritt nach vorne, die Ellenbogen sind nah am Körper, die Fäuste schützen das Gesicht. Imitieren Sie nun energische Schläge, zuerst mit der Rechten, dann mit der Linken, in Augenhöhe.
  Hirnjogging:  Es gibt kein anderes Organ, das einen so aktiven Stoffwechsel hat und so viel Energie braucht wie das Gehirn. Aber der Kopf muss sich nach intensiver Arbeit auch erholen können. Beste Erholung bringen Lesen, Spiele oder Kreuzworträtsel. Solange sie sich so amüsieren, sind die Verbindungen zwischen den Nervenzellen aktiv, was das Gedächtnis und die intellektuellen Fähigkeiten verbessert.

 6.Seien Sie offen für emotionale Empfindungen!

 -„Sie sind sehr schnell gesund geworden“, sagt der Arzt dem Patienten.
 -„Ich habe mich streng an die Anweisung auf dem Medikamentenfläschchen gehalten“, erklärt der Patient.
  -„Was ist da gestanden?“
  -„Schliessen Sie das Fläschchen fest.“
Haben sie nach diesem Witz geschmunzelt? Dann haben Sie bereits etwas Gutes für ihre Gesundheit getan. Eine fröhliche Stimmung wirkt sich positiv aus. Das wurde dank Untersuchungen an der Wisconsin-Universität (USA) bewiesen. Optimistische Menschen bildeten mehr Schutzkörperchen nach einer Grippeimpfung als die pessimistischen und wurden auch seltener krank.

Negative Gefühle wie Trauer, Ärger oder Bosheit sollte man aber nicht dauernd unterdrücken. Die schlechten Gefühle sind dafür da, um sie loszuwerden. Zum Beispiel nach der Trennung von der Freundin /vom Freund empfindet man zuerst Schmerz, dann Zorn, aber später Tränen und Erleichterung. Danach kann es wieder aufwärts gehen.